Schwarzbuch Lidl

Was ist dran am Vorwurf von Ver.di am Disounter Lidl? Das “Schwarzbuch Lidl”, das Ver.di am Tag der Menschenrechte veröffentlichte, liest sich wie eine Handlungsanleitung für die Fremdenlegion. So berichtete der Spiegel im Dezember 2004.

Lidl Staeck Plakat Lidl selbst sprach in der Vergangenheit von “Ausrutschern” und von einer “Diffamierungskampagne”. Im Juni 2005 veröffentlichte ver.di die zweite Ausgabe des Schwarz-Markt. Ein Teil der Auflage erscheint als Beilage der tageszeitung (taz), denn das Aktionsbündnis für menschenwürdige Arbeitsbedingungen bei Lidl hat eine breitere Basis bekommen.

Das Schwarz-Buch-Weblog auf den Internet-Seiten von ver.di haben inzwischen weit mehr als 190.000 Nutzer besucht und in zahlreichen Kommentaren ihre eigenen Erfahrungen als Beschäftigte im Einzelhandel geschildert, ihre Meinung als Kunden dargelegt.

Das Schwarzbuch Lidl findet reißenden Absatz. Ver.di recherchiert weiter und verspricht schon weitere “Schwarzbücher”. Im Visier sind Schlecker und Aldi.